Um zwei Plätze kämpfte sich Amelie Kleimanns (Kempen) nach einem Vorkampfergebnis von 415,6 Ringen im Finale der besten Acht noch nach vorne. Sie zog als Siebte in das Luftgewehrfinale ein und konnte dort mit 184,3 Ringen eine gute Vorstellung abliefern. Sie wurde mit dieser Leistung gleichzeitig Fünfte und durfte zu Recht mit ihrer Leistung zufrieden sein. Im Liegendkampf lief es nicht optimal, sodass sie hier nur Platz 35 mit 613,5 Ringen belegen konnte.

Amelie Kleimanns krönte ihren guten internationalen Auftritt in Hannover mit dem Dreistellungswettkampf. Schon im Vorkampf zeigte sie, was in ihr steckt. Mit 583 Ringen zog sie als Siebte in das Finale ein. Nach der ersten, sowie nach der zweiten Serie im Kniendanschlag führte Amelie noch das Feld an. Auch im Liegendanschlag konnte ihr keiner die Führung nehmen. Erst im Stehenanschlag konnte sich die junge Schottin Seonaid McIntosh noch mit den letzten beiden Schüssen vor Amelie setzen. Mit 453,9 Ringen gewann Amelie hier dennoch verdient die Silbermedaille.

Patrick Meyer ging für NRW mit der Luftpistole in einem großen und starken Starterfeld an den Start. Mit 565 Ringen belegte er hier Platz 27. Mit der Freien Pistole konnte er sich auf Platz 20 und einem Ergebnis von 542 Ringen platzieren. Sven-Oliver Waldvogt, der neben Patrick Meyer der einzige NRW-Pistolenschütze in Hannover im Jahr 2017 war, ging mit der Schnellfeuerpistole an den Start. Mit 524 Ringen legte Sven-Oliver eine gute Leistung ab. Serien von 95 und 96 bei acht Sekunden gefielen Trainer Hans Bohne besonders gut. In den vier Sekunden Serien merkte man noch sein junges Alter und die fehlende Erfahrung.

Die Juniorinnen schafften den Sprung ins Finale mit dem Gewehr in der Disziplin KK Dreistellung zwar nicht, aber die Leistungen von 571 Ringen für Anna Janshen und 573 Ringe für Malin Wigger sind dennoch nicht zu vernachlässigen. Malin belegte im Liegendkampf der Juniorinnen zusätzlich einen sehr guten neunten Platz, nachdem sie 615,7 Ringe geschossen hatte. Anna Janshen belegte hier mit 606,3 Ringen Platz 42. Mit einem sehr guten siebten Platz schloss Anna Janshen abschließend ihre ISCH im LG-Finale mit 139 Ringen ab, nachdem sie im Vorkampf als Beste mit 419,5 Ringen und mehr als einem Ring Abstand eingezogen war. Denise Palberg belegte mit 410,4 Ringen Platz 35, Katharina Rekers Platz 39 mit 409,6 Ringen und Malin Wigger Platz 55 mit 407,6 Ringen.

Der internationale Wettkampf in Hannover wird auch weiterhin ein wichtiger Wettkampf für die Sportler der Fachschaft bleiben. Die internationale Konkurrenz ist vorhanden, die Entfernung und die Kosten halten sich in Grenzen. Am wichtigsten aber ist, dass es ein internationaler Wettkampf in Deutschland ist und gerade diese sollte man gegenseitig besuchen, um sich zu messen. Auch wir hoffen wieder, viele Sportlerinnen und Sportler in Dortmund beim ISAS begrüßen zu dürfen.

Auf den Leistungen in Hannover in diesem Jahr können wir aufbauen, um im nächsten Jahr wieder voll anzugreifen. Bis dahin „Gut Schuss!“.