Was für ein Triumph für die deutschen Gewehrschützinnen! Im Finale des Kleinkaliber-Dreistellungskampfes beim Weltcup in Granada hat Anna Janssen die gesamte Weltelite hinter sich gelassen. In einem Herzschlagfinale krönte sie sich nicht nur mit der Goldmedaille, sondern setzte mit einem neuen Weltrekord einen Meilenstein in der Geschichte des Schießsports.

Anna Janßen lieferte im Finale der Frauen im Dreistellungskampf eine Machtdemonstration absoluter Weltklasse ab. Von Beginn an kontrollierte sie im neuen Wettkampfformat das Feld und steigerte sich in einen regelrechten Rausch:

Kniend: Mit 102,5 Ringen startete sie gewohnt stabil und setzte sich sofort in der Spitzengruppe fest.

Liegend: In ihrer Paradedisziplin baute sie die Führung weiter aus. Mit einer herausragenden Serie von 105,0 Ringen (Subtotal 207,5) ließ sie der Konkurrenz kaum Raum zum Atmen.

Stehend: Hier wurde es historisch. Janssen bewies eine unglaubliche Nervenstärke. Nach den ersten Serien im Stehen (103,4) behielt sie in der alles entscheidenden Eliminationsphase die volle Kontrolle. Mit einer finalen 10,8 im letzten Schuss schraubte sie das Gesamtergebnis auf 362,9 Ringe – NEUER WELTREKORD!